Montag, 22. April 2013

HtfiLove - Second Meeting

An diesem Tag haben Ruri und Miku nur die erste Stunde zusammen, also wartet Ruri nach dem Unterricht am Schultor. Da es noch recht kühl ist, hat sie sich in einen warmen Mantel gehüllt und ein knallroter Schal schmiegt sich um ihren Hals. Doch trotz allem ist ihr bereits nach einigen Minuten eiskalt und dennoch lässt sich Ruri einfach nicht blicken. Seufzend schaut sie nach oben zum Himmel, der von einer grauen Wolkendecke verdeckt wird. In ihren Gedanken versunken bemerkt Ruri nicht, dass Shinnosuke durch das Tor tritt. Als er sie jedoch wiedererkennt zeigt er mit den Finger auf sie:
 "Hey! du bist doch die, von heute Mittag!",
Ruri die aus ihren Gedanken schreckt wird rot. Murmelnd tadelt sie ihn. "Man zeigt nicht mit den Finger auf andere Leute... Senpai"
Daraufhin lacht Shinnosuke über die Anrede, die von Schüler für die älteren verwendet wird. "Senpai? Du bist wirklich lustig. Ach ja, mein Name ist übrigens Shinnosuke... du kannst mich auch Shinn nennen, das machen alle aus der Schule... und wie ist dein Name?"
Die senkt den Kopf ein wenig und zieht sich ihren Schal über den Mund, so wie sie es immer tut, wenn ihr etwas unangenehm ist. "Ruri... mein Namist ist Hanamori Ruri.", bei diesen Worten schielt sie hinter Shinnosuke und hofft Miku zu sehen. die sie aus dieser unangenehmen Situation retten könnte.
Shinnosuke schaut auf seine Schuhe und weiß nicht recht, was er noch sagen soll. Da kommt Miku angelaufen. Außer Atem entschuldigt sie sich: "Es tut mir Leid, Ruri. aber ich wurde aufgehalten!", erst da bemerkt sie den Fußballstar der Schule, der Ruri gegenübersteht. "Oh... ähm, störe ich?"
Eilig schüttelt er den Kopf "Nein, ich wollte gerade gehen. Also dann, machs gut, Hanamori Ruri", mit diesen Worten dreht er sich um und läuft weg. Ruri hingegen schaut Miku an, ihr Gesicht noch immer im Schal vergraben. Mit bockiger Stimme fragt sie ihre beste Freundin, wo sie war.
"Tut mir echt Leid, aber ein Lehrer hat mich aufgehalten. Er wollte, dass ich diese ganzen kopien ins Lehrerzimmer bringe. Allein!", genervt verdreht sie die Augen. "Aber was hier passiert ist, find ich viel interessanter", grinsend legt sie den Arm um Ruri. "Naaaa? Was war hier los?"
Verlegen schiebt diese Mikus Hand weg. Dabei verdeckt sie ihr halbes Gesicht noch immer unter dem Schal, daher hört man, wie ihre Stimme nur gedämpft. "Was soll schon sein? Er hat mich nur wiedererkannt und sich vorgestellt... er ist unhöflich."
Ohne ihre Neugier verstecken zu können, fragt Miku weiter: "Wirklich nur das?", dabei grinst sie frech.
Doch Ruri lässt sich nicht weiter darauf ein. "Also, wollen wir nun shoppen gehen oder nicht?", lachend hakt sich Miku bei ihr ein. Der Weg zum Einkaufszentrum ist kalt, der Wind weht den Mädchen heftig ins Gesicht, doch das stört sie nicht weiter, denn sie reden und lachen viel. Im Einkaufszentrum angekommen, schlägt ihnen warme Luft entgegen.
"Also gut, wo wollen wir als erstes hin?", fragt Miku und zieht sich dabei ihre Jacke aus. Als Ruru lachend ihre Freundin daran erinnert, dass sie diejenige war, die einkaufen gehen wollte. Grinsend antwortet Miku: "Okay, so wie ich dich kenne hast du die drei Bücher von neulich schon durchgelesen? Das heißt du brauchst wieder neuen Lesestoff", dabei zwinkert sie und ergänzt: "lass uns danach Klamotten suchen gehen." In der Buchhandlung geht Ruri direkt zu den Neuerscheinungen und sieht sich die Bücher an. Hin und wieder greift sie nach einem und liest sich den Klappentext durch. In Gedanken versunken, stolpert sie und stößt einen Jungen an. Er ist fast zwei Köpfer größer als sie selbst, seine braunen Augen spiegeln seinen Ärger wider. "Sag mal, kannst du nicht aufpassen?", dabei streicht er sich einige hellbraune Haarsträhnen aus dem Gesicht
Ruri, die bei diesen Worten knallrot wird, verbeugt sich hastig "Ent- Entschuldigung... ich... ich habe nicht aufgepasst, entschuldige bitte", bevor sie wieder aufrecht steht, murmelt der Junge etwas, das wie "Tss, Weiber" klingt und bückt sich um seine Tasche aufzuheben, über die Ruri gestolpert ist. Als dieser gehen will, kommt Miku auf die beiden zu.
"Hey, das war doch wohl deine Schuld?! Du hast doch deine Tasche liegen lassen!", ihre Stimme hat sie dabei erhoben, so dass bereits einige Leute auf die Gruppe aufmerksam werden.
Ruri, der das ganze furchtbar unangenehm ist zupft ihre Freundin am Ärmel und murmelt: "Es ist schon okay. Schließlich bin ich-", doch Miku lässt sie nicht ausreden. "Ist es nicht! Dieser Kerl ist so dreist und wagt es-!", um die Situation zu entschärfen zerrt Ruri Miku weg und sagt hastig: "Es IST ok, es ist doch nchts schlimmes passiert... und bitte hör auf so zu brüllen, die Leute schauen uns schon an!"
Als Ruri es dann geschafft hat, ihre Freundin aus dem Geschäft zu schieben ist, ist diese noch immer aufgebracht und flucht herum. Damit diese sich beruhigt lenkt Ruri sie mit einem anderen Thema ab: "Übrigens, wegen dem Konzert... können wir nicht irgendwie an Tickets kommen nd gemeinsam hingehen?", dabei schlendern sie los und schauen nach eine, Modegeschäft, dass die beiden anspricht.
"Du meint für "La corda d'oro"? Wir beide zusammen? Wenn das so ist, dann werde ich alles in meiner Macht tun, damit wir auf das Konzert können! nichts ist unmöglich, nicht für mich, Matsumiya Miku!!", bei diesen Worten stehen die beiden bereits in einem Geschäft und schauen sich Oberteile an. "Oh mein gottm ust das nicht super süß, Ruri?", dabei hält sie ein orangenes Shirt hoch, auf dem eine Katze zu sehen ist. "Allerdings ist das dann doch zu kindlich oder? Enttäuscht hängt sie das Shirt zurück"
Lachend nimmt sich Ruri das Shirt. "Du liebst Katzen wirklich sehr, oder? Wenn du willst kann ich daraus ein Kissen nähen. Dann kann es dir egal sein, ob es an dir zu niedlich aussieht".
Begeistert umarmt Miku ihre Freundin. "Echt? das würdest du machen? Du bist echt lieb, Ruri!"

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