Mittwoch, 8. Mai 2013

Turm des Tropaion - Nice to meet you (Schön dich kennenzulernen)

Tut mir Leid dass ihr so lange warten musstet...aber endlich hab ich es geschafft mal was abzutippen (Freistunden sei Dank!) Ich schreibe im Präteritum, weil ich es einfach besser finde und es für mich schöner klingt, also nicht wundern. Genug der Worte, enjoy the reading :)
Choco


„H-I-K-A-R-U!!!“, ertönte es laut. Hinter den beiden Mädchen stand ein aufgebrachter und leicht angepisster Kyo. Er ging direkt auf Hikaru zu, nahm ihren Kopf zwischen seinen Händen. wendete bei ihr die sogenannte „Zwiebelquetsche“ an und hielt ihr eine Standpauke.
Lane hatte genug gesehen und griff ein. Sie schlug Kyo auf den Kopf und zog Hikaru zu sich.
„Lass das, dass macht man nicht. Außerdem, was bist du denn nur für ein Trainer? Bei deinem Training wird aus der Kleinen nie was! Keine Ahnung wie lange du sie schon trainierst, aber bis jetzt hat es wohl nichts gebracht.“
„Ach was weißt du schon von meinen Methoden.“, konterte Kyo.
Man merkte sofort, dass zwischen den Beiden dicke Luft herrschte, die Funken sprühten nur so. Die Beide starrten sich immer noch feindselig an und der Streit wäre eskaliert, hätte Hikaru nicht eingegriffen. Sie trennte die Streitenden voneinander und versuchte Kyo zu verteidigen. Seine Methoden seien zwar seltsam und mögen falsch klingen, aber sie vertraue ihm. Daraufhin seufzte Lane nur leicht, lächelte dann aber wieder leicht. Sie nahm Anlauf, fuhr eine Wand hoch, machte 2 Saltos in der Luft und schaute dann zu Kyo.
„Du bist doch Trainer, d.h. du müsstest treaken können.­Wie wäre es mit einem kleinen Match? Nur wir beide, ohne Blut aber mit Kampf. Oder traust du dich nicht?“, grinste sie ihn frech an.
Dieser schwieg für einen Moment und öffnete dann seinen Mund. Doch seine Antwort wurde durch dem plötzlichen Auftauchen von Masazuka unterbrochen.
„Nananana...meine Lieben...kein Grund sich hier zu streiten.“, zwinkerte dieser.
Masazuka war ein großer junger Mann mit blonden Haaren, die wie die wilde Mähne eines Löwen aussahen. Seine goldenen Augen wurden durch eine getönte Sonnenbrille verdeckt. In seinem Mund hatte er stets eine Zigarette, seine Hände steckten lässig in der Hosentasche und auch sonst wirkte er wie ein cooler, chilliger und frei lebender Typ mit einem gewissen Hang zum Womanizer.
„Masazuka...was machst du denn hier?“, fragte Kyo nicht ganz unfreundlich.
„Hahahaha. Darf man etwa seinen Freunden denn keinen kleinen Besuch abstatten?“, antwortete Masazuka halb scherzend. Kyo wollte dem widersprechen, aber da hatte sich Masazuka schon zu den beiden Mädchen umgedreht. Er lächelte diese umschmeichelnd an und fragte Hikaru, ob diese nicht noch Anfängerin sei.
„Willst du nicht einmal an einem Match teilnehmen? Ich könnte dir eins organisieren, natürlich deiner Stufe angemessen.“
Als Hikaru diesen Vorschlag hörte, leuchteten ihre Augen buchstäblich. Sie hatte bis dahin noch nie an einem Wettkampf, geschweige einem Match teilgenommen. Es wäre das erste Mal für sie gewesen. Dementsprechend nickte sie dem Vorschlag begeisternd zu. Masazuka lächelte und nickte. Er gab ihr die Anweisung in 3 Tagen abends in den Skaterpark zu kommen. Außerdem sollte sie 3 Rider haben, die bei dem Match teilnehmen würden. Dann zwinkerte er den Mädchen noch einmal zu und ging dann. Lane, die alles mitangehört hatte, sah Masazuka noch skeptisch hinterher. Sie vertraute ihm nicht und fragte sich, was es mit den 3 Ridern auf sich hatte.
„Und...REN!! DU NERVST!!“, schrie sie laut.
Nach einer kurzen Stille, raschelte das Gebüsch und jemand kam hervor. Es war der gleiche Typ, der Hikaru und Lane von weitem beobachtet hatte. Der Fremde kratze sich am Hinterkopf und lachte laut.
„Hahahaha...erwischt...Aber das war schon was Kleine (mit Kleine meinte er Hikaru), ich dachte echt die Beiden (Lane & Kyo) würden sich die Köpfe einschlagen. Obwohl das wiederum echt cool gewesen wäre.“, grinste er frech.
Hikaru war verwirrt. Wer war dieser Unbekannter, der plötzlich auftauchte und einen auf vertraut machte? Lane seufzte und stellte ihn als Ren, ihren idiotischen Bruder vor, der von Lane dachte, dass diese nur nähen, kochen und waschen konnte.
„Genau. Ich bin übrigens auch Rider, wie meine süße kleine Schwester hier.“, ergänzter er.
Daraufhin verpasste Lane ihm einen Schlag in den Magen und einen Kick hinterher.
„Ein mieser Rider bist du! Dazu kommt noch, dass du mir immer heimlich beim Training zuguckst, du Stalker!“
Ren lachte nur. Im Gegensatz zu seiner etwas ernsten Schwester, war er ein totaler Spaßvogel. Er hatte kurze rot-braune (die einzige Gemeinsamkeit mit Lane) Haare und braune Augen. Über seinen oranges Shirt trug er eine eine blau-graue Jacke mit Pelzkapuze, dazu eine lässige blaue Jeans. Ren war mehr der lockere, gechillte Sporttyp, der die Dinge so annahm, wie sie kamen. Sein Markenzeichen war sein breites Grinsen.

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